Georgien – Ushguli

11. – 12. Oktober 2018

Kalt, kälter, am kältesten.
Von Mestia fahren wir rund zwei Stunden auf schlechten Strassen nach Ushguli. Es ist das scheinbar höchstgelegene (2200 MüM), ganzjährig bewohnte Dorf von „Europa“ und zählt mit seinen Wehrtürmen zum UNESCO Welterbe. Die Berge und die Natur sind fantastisch und auf den ersten Blick auch die Dörfer (es sind nämlich gleich deren vier). Doch auf den zweiten Blick ist alles baufällig, siffig und überteuert. Die Menschen kalt, das Wetter kälter und das Zimmer im Guesthouse am kältesten, weil: geheizt wird ja erst im Winter bei minus 15 Grad und jetzt sind es ja angenehme 3 Grad! Wir sind froh, wieder wegzukommen. Zuerst wollten wir den Weg über den Latpari-Pass nehmen, der sei super cool zu befahren – die Worte eines Guides. Nach einer Recherche im Internet (siehe Latpari Pass) entschied sich die weibliche Hälfte für die etwas längere Route und auch die war Abenteuer genug.

 

 

Georgien – Swanetien – Kaukasus

9. – 11. Oktober 2018

Wir verabschieden uns wiedermal vom Meer und fahren hinauf in den grossen Kaukasus in die Region Swanetien. Die Strassen sind deutlich schlechter als in der Türkei und neben den vielen Schlaglöchern treffen wir ständig auf Kühe, Schweine, Pferde und sonstiges Vieh. Da sind die Hinweisschilder „Achtung Kühe“ wirklich ernst zu nehmen. In Mestia gibt’s noch eine kleine Wanderung zum Chalati Gletscher.

Türkei – Batumi in Georgien

5. – 9. Oktober 2018

Unsere letzte Nacht in der Türkei verbringen wir mitten in den Teeplantagen, ein schöner Abschluss mit einem fantastischen Ausblick. Dem Schwarzen Meer entlang, durch dunkle Tunnels voller stehender Lastwagen, geht’s Richtung Georgien und plötzlich ist die Grenze da. Auch hier klappt alles wunderbar, etwas seltsam ist nur, dass einzig der Fahrer mit dem Auto über die Grenze fahren darf, Passagiere müssen aussteigen und rüberlaufen. Erstes Ziel in Georgien ist Batumi, das Las Vegas von Georgien, unsere Erwartungen sind entsprechend tief. Doch uns gefällt die Stadt, sie ist etwas schräg, da stehen halb zerfallene Häuser neben den modernsten Hochhäuser und an jeder Ecke wird gebaut. Und endlich gibt’s wieder Wein!