Türkei – Schwarzes Meer

1. bis 5. Oktober 2018

Von Tokat im Landesinnern begeben wir uns über die Berge, vorbei an kilometerlangen Kürbisfeldern und Hügeln voller Haselnusssträucher, bis nach Ünye ans Schwarze Meer. 70 Prozent der weltweiten Haselnussproduktion stammt aus dieser Region. Überall lagern Berge von Haselnüssen. Die Bevölkerung hier ist deutlich konservativer und ausländische Touristen verirren sich selten hierher, praktisch niemand spricht mehr englisch. Wir tuckern am Meer entlang Richtung Trabzon, verkochen an einem Strand unsere Markteinkäufe, übernachten in Altnordu und fahren dann in die Berge. Und plötzlich ist der Winter da: Kälte, Regen und dichter Nebel. In Hamisköy mieten wir ein kleines Häuschen (ohne Heizung, die läuft nur im Winter) und der nette Hotelbesitzer besorgt uns Bier und Frühstück. Auch die Bauersfrau meint es gut mit uns und kommt mit drei Liter frisch gemolkener Kuhmilch vorbei.

 

 

 

Türkei – Ölüdeniz – Gelemis/Patara

25.- 28. September 2018

Über die vielen Berge geht’s wieder Richtung Meer, nächstes Ziel ist Fethiye. Dort bezahlen wir auf einer Poststelle endlich die Mautgebühren für die Autobahn. Es klappt irgendwie, aber wie das System funktioniert haben wir immer noch nicht verstanden. Erneut beginnt die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit: Camping, Pension oder doch Hotel? Die Strassen sind eng, die Türken fahren wie die Henker, parkieren spontan vor der Ampel und wir sind etwas genervt. Auf dem Campingplatz ist zelten verboten (!), das Hotel mit Parkplatz hat keine Parkmöglichkeiten und sowohl Fethiye wie auch Ölündeniz erweisen sich als schreckliche Pauschaltourismusorte. Nicht wirklich unser Ding, also fahren wir am nächsten Tag weiter nach Gelemis bei Patara. Endlich schön und etwas Alltag: Einkaufen in der Migros (hahaha), kochen, waschen, chillen auf der Terrasse. Als Highlight werden wir auch noch an eine türkische Hochzeit eingeladen. Und kurz davor brannte dann auch noch der Berg.