Georgien – Swanetien – Kaukasus

9. – 11. Oktober 2018

Wir verabschieden uns wiedermal vom Meer und fahren hinauf in den grossen Kaukasus in die Region Swanetien. Die Strassen sind deutlich schlechter als in der Türkei und neben den vielen Schlaglöchern treffen wir ständig auf Kühe, Schweine, Pferde und sonstiges Vieh. Da sind die Hinweisschilder „Achtung Kühe“ wirklich ernst zu nehmen. In Mestia gibt’s noch eine kleine Wanderung zum Chalati Gletscher.

Türkei – Batumi in Georgien

5. – 9. Oktober 2018

Unsere letzte Nacht in der Türkei verbringen wir mitten in den Teeplantagen, ein schöner Abschluss mit einem fantastischen Ausblick. Dem Schwarzen Meer entlang, durch dunkle Tunnels voller stehender Lastwagen, geht’s Richtung Georgien und plötzlich ist die Grenze da. Auch hier klappt alles wunderbar, etwas seltsam ist nur, dass einzig der Fahrer mit dem Auto über die Grenze fahren darf, Passagiere müssen aussteigen und rüberlaufen. Erstes Ziel in Georgien ist Batumi, das Las Vegas von Georgien, unsere Erwartungen sind entsprechend tief. Doch uns gefällt die Stadt, sie ist etwas schräg, da stehen halb zerfallene Häuser neben den modernsten Hochhäuser und an jeder Ecke wird gebaut. Und endlich gibt’s wieder Wein!

Türkei – Schwarzes Meer

1. bis 5. Oktober 2018

Von Tokat im Landesinnern begeben wir uns über die Berge, vorbei an kilometerlangen Kürbisfeldern und Hügeln voller Haselnusssträucher, bis nach Ünye ans Schwarze Meer. 70 Prozent der weltweiten Haselnussproduktion stammt aus dieser Region. Überall lagern Berge von Haselnüssen. Die Bevölkerung hier ist deutlich konservativer und ausländische Touristen verirren sich selten hierher, praktisch niemand spricht mehr englisch. Wir tuckern am Meer entlang Richtung Trabzon, verkochen an einem Strand unsere Markteinkäufe, übernachten in Altnordu und fahren dann in die Berge. Und plötzlich ist der Winter da: Kälte, Regen und dichter Nebel. In Hamisköy mieten wir ein kleines Häuschen (ohne Heizung, die läuft nur im Winter) und der nette Hotelbesitzer besorgt uns Bier und Frühstück. Auch die Bauersfrau meint es gut mit uns und kommt mit drei Liter frisch gemolkener Kuhmilch vorbei.