Reiseblog

Thailand – Familienferien

14.02. – 03.03.2019

Die letzten Wochen verbringen wir relaxt mit der Familie auf Kho Samui, Hua Hin und Bangkok. Es werden zwar fast alle krank (!) und Kho Samui und Hua Hin sind überfüllte Touristenmoloche, dennoch geniessen wir die Zeit zusammen am Strand und mit gutem Essen. In Bangkok gibt’s noch mehr Familie: Renata, die Cousine und Martin, den Onkel von Christoph leben hier und es war toll, sie zu treffen.

Wir bereiten uns nun auf den Grenzübergang nach Kambodscha vor und deswegen gibt’s diesmal nur einen ganz kurzen Blogeintrag, sorry und bis zum nächsten Mal!

Thailand – der Süden

3. – 14.02.2019

Gegen 9.30 Uhr morgens erreichen wir den Grenzübergang nach Thailand. Die Ausreise verläuft unproblematisch, der Grenzbeamte zwinkert uns zu und meint, er hätte uns gestern Abend beim Nachtessen schon gesehen. Kein Wunder, wir waren auch die einzigen Ausländer im Dorf und wohl wiedermal „Dorfgespräch“. Vor der thailändischen Grenze bildet sich indessen eine lange Schlange, aber zum Glück haben wir unsere Dokumente bereits ausgefüllt und können weiter zur Immigration und dem Zoll. Alle sind zuvorkommend und interessiert und niemand scheint was vom Verbot zu wissen oder wissen zu wollen. Auf jeden Fall lassen sie uns nach Erledigung aller Formalitäten freundlich winkend durch. Wunderbar, nach zwei Stunden Bürokratie begeben wir uns ins nächste Dorf und es gibt zuerst einen Kaffee, eine Cola light und wiedermal neue SIM-Karten. Auf Google Map finden wir einen Campingplatz in den Bergen und los geht’s durch den tiefen Süden Thailands. Alle paar Kilometer treffen wir auf das allgegenwärtige Militär, überall Checkpoints und Kontrollen. Schwer bewaffnete Soldaten und Militärfahrzeuge stehen an jeder Ecke und uns wird’s schon etwas mulmig, vor allem nachdem ein Soldat uns zuschreit: Go, go, go!! Gemeint war wohl: weg aus dieser Region. Nach einer halben Stunde erreichen wir den Camping Platz, entscheiden uns dann aber doch ein kleines Bungalow mit toller Aussicht zu nehmen, denn die ersten Gewitterfronten sind bereits in Anmarsch. Dort treffen wir auf einen malaiischen Motorradfahrer, der uns an der Grenze ein paar Tipps gegeben hat. Nach den Bergen geht die Fahrt durch’s Land zum Hotel von Christoph’s Tante, es ist ein kleiner Traum an einem hübschen See. Hier ist alles sehr gepflegt und doch ursprünglich, weisse Touristen verirren sich selten hierher, aber wir geniessen jede Minute im Sripakpra Boutique Hotel, denn die nächsten Tage verbringen wir wiedermal ohne fliessend Wasser und Toilette beim Camping am Meer. Wir campen uns durch die Strände Thailands in Pak Meng in Trang, am Longbeach in Krabi und anschliessend neben einer hübschen Beach-Bar in Khao Lak. Trotz der wunderschönen Strände und gutem Essen finden wir’s zum ersten Mal seit unserer Abfahrt etwas langweilig. Thailand und die Strände sind wunderschön, aber da wir keine Ferien benötigen und wir das Land bereits mehrmals bereits haben, fehlt uns ein wenig die Exotik. Um so mehr freuen wir uns auf den nächsten Besuch in ein paar Stunden!

Malaysia – von Ost nach West

24.01. – 3.02.2019

Nordwärts begeben wir uns in die konservativste Region Malaysias, welche geprägt ist von unzähligen Moscheen und vielen verschleierten Frauen. Im Gegensatz zum Oman, wo man nur selten Frauen in der Öffentlichkeit oder in den Restaurants sieht, ist es hier aber viel entspannter und lebendiger. Die Strassenmärkte sind voll von Familien und in den chinesischen Quartieren oder Restaurants bekommt man ohne Probleme ein Bierchen. Wir besuchen Märkte, Moscheen, Hindutempel, Buddhistische Tempel und Kirchen und alle scheinen hier friedlich miteinander zu leben. Die Landschaft am Meer entlang ist wieder wunderschön, aber die Strände laden nicht wirklich zum Baden ein. Meistens sind sie stark verschmutzt und die wenigen Badegäste gehen mit der kompletten Kleidung ins Meer, somit lassen wir das mit dem Beach-Life ganz sein. In Terengganu gibt’s eine hübsche chinesische Altstadt und es wird auch schon fleissig für das bevorstehende Neujahrsfest geübt. In Kota Bharu besuchen wir den bunten Markt und später fahren wir zurück ins Landesinnere in die Cameron Highlands. Hier ist uns alles etwas zu touristisch und überlaufen, aber die Aussicht auf die Teeplantagen ist toll und wir entfliehen den Massen mit einer Tour in den Mossy Forest. Im Guesthouse machen wir nette Bekanntschaften unter anderem mit einem Paar aus der Schweiz, das seit über 7 Jahren mit dem Segelschiff unterwegs ist. Unsere zweitletzte Station ist die Insel Penang mit der wuseligen Altstadt in George Town und den alten Clan- und Geschäftshäuser der Chinesen und Engländer. Aber auch Little India ist hier angesiedelt und die laute indische Musik wechselt sich mit dem Sing-Sang des Muezzins ab. Unseren letzten Abend in Malaysia verbringen wir in Pengkalan Hulu und nun sind wir sehr gespannt, ob die Einreise nach Thailand in ein paar Stunden klappt! Offiziell ist die Einreise mit dem eigenen Auto für Ausländer nämlich seit 2016 nicht mehr erlaubt, einzig mit einem Guide kann man Thailand passieren. Dank Kontakten aus dem Internet und Tipps von anderen Ovelandern, versuchen wir nun unser Glück. Bye-Bye Malaysia!