Iran – kreuz und quer bis nach Bandar Abbas

13.-29.11.2018

Wir sind wieder online! Der Internetzugang im Iran war sehr limitiert, deswegen gibt’s erst jetzt wieder ein Update.

Nach Schuschtar geht’s Richtung Isfahan, wir erwarten nämlich bald unseren zweiten Besuch: Marianne und Hermann, die Eltern von Christoph. Der Weg über die Berge erweist sich als Schotterstrasse und wir kommen nur langsam voran. Als die Dämmerung einbricht entscheiden wir uns in der Nähe eines kleinen Dorfes zu campieren. In den Bergen sind die Menschen etwas zurückhaltender, aber auch hier fährt nach einer halben Stunde der Vater mit seinem Sohn vor und möchte unbedingt, dass wir bei ihm schlafen, da es in der Nacht kalt wird und vor allem wegen den „Skorpionen“ gefährlich sein soll – nachdem der Sohn aber auch noch auf den Tintenfisch gezeigt hat (in unserem „Zeige-Buch“), werden wir doch etwas skeptisch. Wir lehnen dankend ab, da wir unser Nachtlager bereits aufgestellt haben und verbringen eine angenehme Nacht in den Bergen. In Isfahan holen wir die Eltern ab und übernachten wiedermal in einem richtig schicken Hotel. Wir besichtigen Isfahan, Sanddünen, Yazd, übernachten in einer Karawanserei und werden in Shiras bei unserer lieben Freundin Sanaz zu einem tollen persischen Dinner eingeladen. Leider verfliegt die Woche und unser Besuch verabschiedet sich bereits wieder. Auch unsere Zeit im Iran läuft bald ab und wir machen uns auf Richtung Bandar Abbas, wo wir die Fähre nach Dubai organisieren müssen. Und plötzlich treffen wir überall auf Overlander: eine französische Familie mit ihren drei Kindern treffen wir an einer Tankstelle und in einem Guesthouse, ein Paar aus Luzern überholen wir auf der Autobahn und in Bandar Abbas treffen wir dann gleich auf drei Overlander die unterwegs in den Oman sind: Schweizer, Österreicher und Italiener. Mit ihnen und zwei lustigen türkischen Lastwagenfahrern, erleben wir später die längste Grenzüberquerung unserer Reise: 15 Stunden Zollabfertigung und Warten am Hafen in Bandar Abbas, 12 Stunden Überfahrt und 6 Stunden Zollabfertigung in Sharia!! Wir wünschen allen eine gute Reise und freuen uns auf ein Wiedersehen.

PS: natürlich auch den verrückten Velo-Fahrern aus Österreich und Deutschland 🙂

 

 

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